Wie entsteht eine Allergie gegen Pollen?

Durch eine Überreaktion des Immunsystemes auf relativ harmlose Stoffe, in dem Fall Pollen. Der Erstkontakt mit dem Allergen bleibt ohne Folgen. Die Mastzellen, die zu den weißen Blutzellen gehören und das Allergen beim nächsten mal erkennen bilden dann Antikörper. Es erfolgt Markierung für die Fresszellen.Diese binden sich an die Oberfläche der Mastzellen, erkennen den Eindringling und leiten beim Immunsystem entsprechende Maßnahmen ein. Es kommt zur Sensibilisierung des Körpers.

Bei Wiedererkennung des Allergens erfolgt die Ausschüttung von Botenstoffen, vorwiegend Histamin, welches beim Allergiker zu den bekannten Symptomen wie Niesen, Jucken und tränende Augen führen. Heuschnupfen ist eine der häufigsten Allergieformen.

Allein in Deutschland ist jeder Vierte davon betroffen und da sich die Zahl der auslösenden Stoffe erhöhen wird, kommen jährlich immer mehr Allergiker dazu.

Die Folge könnte ein "Dauerschnupfen-Syndrom" sein, im schlimmsten Fall der anaphylaktische Schock, also die Überreaktion des Immunsystems auf Pollen. Kreislauf und Atemstillstand kann die Folge sein.

Die Botenstoffe, die in den Mastzellen eingeschlossen sind, begeben sich auf den Weg in den Zellzwischenraun und öffnen sich durch ein verschmelzen mit der Zellmembrane und geben diese Botenstoffe frei und zirkulieren im Blut und im zwischenzellulären Raum.


        In der Zeit von April bis Mai sind folgende Pollenarten unterwegs.


            Aktuell:           

                                 Erle, Hasel, Pappel, Ahorn, Eibe, Birke,

                                            Esche , Hainbuche, Rotbuche, Kiefer

                                                                    Gänsefuß, Beifuß

                                 Spitzwegerich,  Ampfer, Brennessel,

                                 Löwenzahn, Walnuss, Gräser